Warum behaupte ich, dass die Fremdwährungskrise eine Subprime Krise 2.0 wird bzw. schon ist?
Ich fange einfach damit an beide Situationen gegenüberzustellen?
• günstige Zinsen beim US-Dollar für Kredit am Anfang
• geringe Bonitätsprüfung bei den Banken, Kreditnehmer hatten keine ausreichenden Finanzmittel für steigende Zinsen
• die Kredite konnten nicht bedient werden, weniger als 90% Deckung
• die Bewertung der toxischen Kredite war „Triple A“
• die Hypothekenschulden an toxischen Krediten beliefen sich in den USA auf ca. 500 Mrd. (Milliarden) US-Dollar
• die toxischen Kreditpakete wurden zwischen den Finanzinstituten gehandelt
• es wurden keine Vorkehrungen für die toxischen Kredite getroffen
• günstige Zinsen für den Schweizer Franken, hohe Zinsen für den Euro
• die Performance, der von den Banken verkauften Tilgungsträger waren und sind sehr schlecht, die Kreditnehmer haben nicht ausreichend Finanzmittel für einen steigenden CHF/EUR-Wechselkurs (geringe Bonitätsprüfung)
• die Kredite sind aktuell nur zu ca. 60% gedeckt, bis 2032 werden es unter 50% sein (siehe 3.4 Der Wechselkurs)
• die Bewertung der toxischen Kredite ist „Triple A“
• die Hypothekenschulden in Europa an toxischen Krediten beläuft sich auf ca. 275 Mrd. Euro, bis 2032 bei fallendem Wechselkurs ca. 400 Mrd. Euro
• –?– ich habe keine Informationen, ob die österreichischen Banken mit den Krediten handeln oder sie als Sicherheit belasten
• es wurden Vorkehrungen in der Schweiz iHv. 60 Mrd. CHF getroffen
Es sind heute, bis auf zwei Punkte, die gleichen Voraussetzungen wie 2008:
• Wobei meine Bank gerne die Pfandrechte für meinen Fremdwährungskredit weitergeben möchte, ob sie es macht, weiß ich nicht.
• Die Vorkehrung in der Schweiz, mit 60 Mrd. CHF, werden nicht ausreichen bei kolportierten 275 Mrd. Euro.
Natürlich sagen Bankenvertreter, dass man das nicht vergleichen kann. Ich habe es verglichen, es passt und es sieht genauso schlecht aus.